Author:Melanie Rüscher

Dreifache Zahnanomalien bei meiner Tochter. Befund und Planung (-soptionen).

Bei meiner Tochter (9 Jahre) fiel mir nach Durchbruch 42 eine Zahnanomalie – Doppelanlage mit paralleler Zahnverschmelzung – auf. Nach Erstellung eines OPG im Jahr 2013 (s.o.) entdeckte ich zu meiner Erleichterung, dass die Gemination sich nur auf den Kronenbereich beschränkt. Leider wurde diese Erleichterung durch Entdeckung zweier zusätzlicher Nichtanlagen 35 sowie 45 wieder relativiert. Darüber hinaus kann ich auch noch nicht einmal (wie es jede Frau gerne ab und an mal tut) meinen Mann verantwortlich machen, denn die familiäre Disposition liegt allein auf meiner Seite, ergo: Alles »etwas« suboptimal gelaufen! ;-)

Dreifache Zahnanomalien bei meiner Tochter: Doppelanlage mit Zahnverschmelzung, zusätzlich zwei Nichtanlagen. Ergo: Alles »etwas« suboptimal...

Wie sieht nun (neben den oben genannten Anomalien) der gesamte Befund aus?
Normalbreite OK/UK, sagitale Frontzahnstufe 3mm, Distalbiss (1/4 Pb), leichter frontaler Engstand im OK, 3mm Tiefbiss, 8er Anlagen noch nicht erkennbar, normaler altersbedingter Zahnwechsel und gut entwickelte Wurzeln 75 und 85, funktionell gutes Gebiss, en face und Profil perfekt.

Wenn wir uns diesen Befund anschauen, ergeben sich aus meiner Sicht hiermit folgende fünf Optionen, hier gestaffelt nach meiner Präferenz in umgekehrter Reihenfolge:

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Verpasste Termine drastisch, dauerhaft und völlig kostenlos senken!

Stichwort verpasste Termine: Was ist schlimmer als schwierige Patienten in Ihrer KFO-Praxis? Oder als gelöste Brackets, Bänder und zerstörte Bögen? Auf diese beiden Dinge haben Sie nur bedingten Einfluß: Einem cholerischen Patienten z.B. können Sie zwar besser begegnen (Tipps dazu folgen demnächst in einem seperaten Beitrag). Nur Sie werden aus einem Choleriker nun einmal keinen Phlegmatiker machen. Und in Bezug auf die erwähnten Brackets, Bögen oder Bänder: Die Qualität Ihrer kieferorthopädischen Praxis mag noch so hoch sein; diese Dinge passieren einfach. Auch hier haben Sie kaum Einfluß.

»Wirtschaftlich schlimmer als schwierige Patienten oder gelöste Brackets bzw. Bänder sind ganz klar verpasste Termine, die Momente, in denen der Patient seinen Termin erst gar nicht wahrnimmt!«

Vielleicht stimmen auch Sie mir daher zu, wenn ich sage: »Schlimmer als all das sind ganz klar verpasste Termine, die Momente, in denen der Patient seinen Termin erst gar nicht wahrnimmt!« Warum? Weil man zum einen zum Schluß kommt, diese verpassten Termine noch weit weniger beeinflussen zu können als oben genannte Beispiele und die Konsequenzen zum anderen so vielschichtig sind, dass man sie erst vollumfänglich begreift, wenn sie erst einmal schwarz auf weiß vor einem liegen (und man dann sagt: »Ja, klar! Das ist doch vollkommen einleuchtend!«):

Denn durch den verpassten Termin haben Sie Leerlauf, das kostet Geld. Sie müssen einen Ausweichtermin vergeben, das kostet Zeit und Nerven, denn dann kann es auch mal zu Engpässen kommen, da Sie die ursprünglich gepante Beandlung wieder aufholen müssen. Und Sie müssen fürchten, dass der Patient beim nächsten Mal wieder nicht erscheinen könnte, sprich: der nächste verpasste Termin steht vor der Tür, das belastet ebenso.

 

 

Wie kann ich also effektiv verpasste Termine in meinem Sinne beeinflussen und so dauerhaft reduzieren?

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